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  • Marlen Harder

Darf ich jetzt mein Business weiter voran bringen?

Aktualisiert: 28. März

Es ist Krieg. Was ist mit mir? Was kann ich tun, um für andere da zu sein?


REELS für meine Reichweite trotz Krieg?


Gerade herrscht Krieg - mitten in Europa – und wie sicherlich du auch, bin ich ängstlich, schockiert und traurig über das was da seit Wochen passiert. Ich bin gelähmt wenn ich das Leid der unschuldigen Menschen sehe und möchte helfen. Ich fühle mit und kann mich in die Frauen hineinversetzen, die gerade Zukunftsängste haben, vor dem Nichts stehen - unschuldig - in einem Land in dem sie die Sprache nicht sprechen. In dem sie vielleicht herzlich empfangen werden, aber in dem doch alles fremd ist.


Genauso wie ich möchten auch viele Frauen meiner Community, viele meiner Kundinnen helfen und ich werde gefragt:

  • Darf ich denn überhaupt mein Business weiter voran bringen wollen?

  • Darf ich weiter Werbung machen, während andere Frauen mit ihren Kindern um Ihr Leben laufen?

  • Ja, darf ich darüber nachdenken, welche Umsatzziele ich habe und mit welchen Maßnahmen ich sie erreiche?


Ich habe dafür keine Antwort in richtig oder falsch. Ich habe nur eine Empfehlung aus meinem Herzen für dich -> Liebe Mama deines/r Kindes/er: atme durch und höre in DICH rein.


Und dann stelle ich dir meine Lebensmottofragen:


Wie geht es dir? Was brauchst du gerade?


Hast du die Fragen für dich beantwortet?

 

Dann gehts weiter:


Frage dich: Was sind deine Energiebringer? Wo ziehst du deine Kraft her?


Dann: Bewahre Ruhe! Tanke auf in deinem Job, in deinem Alltag, mit deinen Kids, mit deinen Freunden etc.! Immer und immer wieder! Sorge gut für dich und deine Lieben!



Alles gut?


An alle, die wie ich mit Helfersyndrom ausgestattet sind und dazu neigen zu schnell zu viel zu geben - Ein liebevoller Reminder aus dem Flugzeug: "Erst setzt du deine Atemmaske auf und dann hilfst du anderen!"


Du möchtest also helfen?


Toll, das finde ich klasse! Bleib dran an und stell dir die nächste Frage:


Wie viel Kraftreserven habe ich gerade? Womit genau kann ich persönlich am Besten helfen?


  • Unterkunft

  • Sachspenden

  • Geld

  • ein paar Stunden Zeit für Hilfe vor Ort

  • Organisation von Veranstaltungen, Transporten oder oder oder

  • etc.

Jeder hilft mit seinen Mitteln und gibt sein Bestes! Auch du!

Und dann? Hilf wohl überlegt und wohl dosiert!


Bei seriösen Organisationen, Vereinen oder Annahmestellen bei dir in der Region/ in deiner Stadt. Du wirst die Richtige für dich und deine Unterstützungsmöglichkeit finden! Mach dich für deine Region auf die Suche. Oft wissen die Stadt selbst, Bürgerzentren, freiwillige Feuerwehren den richtigen Ansprechpartner...


 

Warum schreib ich dir das alles?


Ich bin überzeugt davon, dass wir ein Zeichen setzen können, in dem wir positiv und konstruktiv denken, handeln und unterstützen, und das geht nur, wenn wir selbst bei Kräften bleiben.


In schweren Zeiten braucht es Menschen, die aufmuntern, die Beschäftigung bieten, die vormachen, wie man einen Schritt vor den anderen setzt, die Kreativität lehren/geben/wecken, die Gemeinschaft bieten, die Hoffnung auf Besserung schenken und die das Schlimme für einen Moment vergessen lassen.


Welches Glied dieser Kette du auch bist - die Welt braucht dich - gerade jetzt!


Ich persönlich unterstütze selbständige Mütter dabei, ihr Business, mit dem sie wiederum anderen etwas Gutes tun, zu strukturieren und betriebswirtschaftlich rentabel aufzustellen. Damit sie auch langfristig glücklich in ihrem Tun sind, erfüllt und finanziell unabhängig sein können. Warum? Weil jedes Kind eine glückliche Mama verdient hat.


Glückliche Mamas sind stark und starke Frauen können wiederum ein Vorbild für andere Frauen sein, wie z.B. die Frauen, die jetzt mit ihren Kindern in fremden Ländern Stück für Stück den Boden wiederfinden müssen.


 

Vor ein paar Tagen habe ich einen Beitrag einer jungen ukrainischen Mutter gesehen, die mit ihren Söhnen in Deutschland in Sicherheit ist, während ihr Mann an der Front kämpft. Diese Mutter kann von hier aus online weiter arbeiten und sagte mit einem Lächeln: "Dass ich arbeiten kann, macht mich selbstbewusst, es macht mich stark. Und das muss ich gerade sein, für meine Söhne und für meinen Mann."


 

Mir kommen die Tränen in die Augen und mir wird klar: Der Bedarf nach Unterstützung wird noch lange anhalten, wir können nicht alle gleichermaßen und auch nicht alle sofort helfen, das ist in Ordnung! Aber wir können uns stärken, jeder für sich, um uns nacheinander Stück für Stück mit einzubringen. Denn dieser Krieg geht uns alle an!


Lasst uns achtsam schauen, wann und wo wir anpacken können, lasst uns optimistisch bleiben und ein Vorbild sein! So können wir das Licht am Horizont für alle am Leuchten halten und gemeinsam Kräfte mobilisieren.


Wie denkst du darüber? Was tust du für dich, um mit dem Wissen um diesen Krieg den Halt nicht zu verlieren?


Lass uns teilhaben und schreib es gern in die Kommentare.


Alles Liebe

Marlen


Ich bin Marlen.


Als Unternehmensberaterin und Projektmanagerin habe ich tagtäglich damit zu tun, die Offlinewelt mit der Onlinewelt zu verbinden.

Ich liebe es. Besonders gern kombiniere ich dabei die positiven Dinge beider Seiten und passe sie auf die Bedürfnisse meiner KundInnen an!


Ich kenne die Gefahren und nutze die Chancen für die maximale WIN Situation im aktuellen HIER und JETZT. Denn Nichts ist in Stein gemeißelt, und Veränderungen sind das Leben.


Aus diesem Grund ist es mir ein Herzensbedürfnis, einen Ort zu schaffen, wo die Ablenkung von außen auf das absolut Nötigste reduziert wird und sich meine KundInnen verstanden, kontinuierlich unterstützt und vor allem gemeinsam fühlen.

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